Schönes Ortsschild in Otternhagen

Schönes Ortsschild in Otternhagen

Vogeluhr in Otternhagen

Vogeluhr in Otternhagen

Der Weg hinter Otternhagen

Der Weg hinter Otternhagen

E1 Marker, schon etwas mitgenommen

E1 Marker, schon etwas mitgenommen

Kiesteich Bordenau

Kiesteich Bordenau

uriger Weg "Am Kampe" in Bordenau

uriger Weg “Am Kampe” in Bordenau

Die Leine, kurz vor der Scharnhorster BrĂŒcke

Die Leine, kurz vor der Scharnhorster BrĂŒcke

Pause auf Flutsteg?

Pause auf Flutsteg?

E1 an der Straße. Hier ĂŒber die Ampel

E1 an der Straße. Hier ĂŒber die Ampel

Ist da eine riesige Garnrolle versteckt?

Ist da eine riesige Garnrolle versteckt?

Heuballenpause

Heuballenpause

Nanu, ne Kuh! Die Schweiz scheint nicht mehr weit.

Nanu, ne Kuh! Die Schweiz scheint nicht mehr weit.

Wein am Haus in Steinhude

Wein am Haus in Steinhude

Fachwerk fast wie in Celle

Fachwerk fast wie in Celle

Schönes Schild

Schönes Schild

Shuttleboote zum Wilhelmsstein. Kunst im Vordergrund

Shuttleboote zum Wilhelmsstein. Kunst im Vordergrund

Abraumhalde Mesmerode

Abraumhalde Mesmerode

Schöner Wanderweg im Abendlicht bei den Fischteichen vor Hagenburg

Schöner Wanderweg im Abendlicht bei den Fischteichen vor Hagenburg

Schöner Wanderweg im Abendlicht bei den Fischteichen vor Hagenburg

Schöner Wanderweg im Abendlicht bei den Fischteichen vor Hagenburg

Weiter Blick, da ist schon etwas Profil im GelÀnde erkennbar!

Weiter Blick, da ist schon etwas Profil im GelÀnde erkennbar!

Der B und ich treffen uns um zwanzig nach sieben am Berliner Tor. Ich hol noch 2 Croissants und eine KÀseflöte beim BÀcker. Dann fahren wir  zu zweit in Bs Auti nach Hagenburg.

Wir treffen fĂŒnf vor halb zehn ein, ganz schön lange Anfahrt mittlerweile… der P ist schon da steigt zu uns ins Auto und wir fahren zum Wanderstart, im verschlafenen Otternhagen, mit dem wanderfreundlichen Schild. Dort am Baum gleich einen Apfel gepflĂŒckt.

Um kurz nach zehn gehen wir los. Es ist sonnig und klar, allerdings auch noch empfindlich kalt bei 3-4°C. Kopfbedeckungen sind ein Muss.

Es geht mehr nach Westen als nach SĂŒden, ĂŒberwiegend geradeaus. Bei km 3,5 erreichen wir die Landstraße B6 beim “Hotel zum Damhirsch” nicht besonders einladend finden wir. Wir ĂŒberqueren die B6 in umstĂ€ndlichem zickzack ĂŒber eine BrĂŒcke und gehen weiter an der Bordenauer Straße bis der E1 wieder nach Westen in den Wald abbiegt. Hier macht der E1 auch einen etwas unverstĂ€ndlichen Nordschlenker, bis wir dann das Ufer der Leine erreichen.

An der Leine geht der Weg nun -zwangsweise- fast direkt nach SĂŒden bis nach Bordenau, einem “Nest”. Eine liebenswerte Ă€ltere Dame, -schon ĂŒber neunzig- erzĂ€hlt uns in kurzen SĂ€tzen ihre Lebensgeschichte: Siebzig Jahre in Bordenau. Vor acht Jahren Mann verstorben. . Die Kinder haben “nie” Zeit. Einsam…. Wir sind etwas beklommen von der spontanen Offenheit. In der heutigen Zeit leider kein Einzelschicksal.

Am ‘Von-Scharnhorst-Denkmal’ gehen wir nach Westen durch den urigen Dorfweg ‘Am Kampe’ und erreichen bei km 8 die BrĂŒcke ĂŒber die Leine.

Auf der Westseite “Am FĂ€hrhaus” gibt es eine kleinen Metallsteg parallel zur Straße. Vermutlich fĂŒr FußgĂ€nger, falls die Leine mal Hochwasser fĂŒhrt. Heute fĂŒr uns eine akzeptable Pausenbank.

Nun geht es weiter nordwestwĂ€rts, an der Straße entlang bis zur Bahnhofstraße in Poggenhagen. Dort biegt der E1 nach Westen ab und wir gehen leider sehr unspektakulĂ€r 3km direkt an der Straße nur geradeaus. Dann verlĂ€sst der E1 endlich die Straße und macht ĂŒber befestigte Feldwege eine kleine Nordkurve in Richtung Steinhuder Meer.

Wir machen bei km 14 noch Pause auf ein paar Heuballen in der Sonne. Herrlich! Obwohl es nicht weit ist, sehen wir das Wasser immer noch nicht. Der E1 hÀlt geschickt Abstand zum Steinhuder Meer um uns auf die Folter zu spannen.

Wir erreichen die Ă€ußeren Wohngebiete von Steinhude bei km 15,5. Nicht sehr aufregend. Erst etwas 2 km spĂ€ter kommt Bewegung in die Geschichte. Anders als auf auf dem zur Vorbereitung genutztem Wandertrack geht der E1 an der Kirche vorbei ‘Am Anger’. An der Deichstrraße erblicken wir erstmalig das ‘Meer’. Weiter get es in die Graf-Wilhelm-Straße. Dort tobt schon das Leben der Sonntags-ausflĂŒgler. Man könnte an jeder Ecke einkehren. Wir beschrĂ€nken uns auf Eis und Fetabaguette. An der Uferpromenade herrscht reges Treiben. Wir könnten noch eine Bootstour zum Wilhelmsstein machen, aber wir sind zeitlich gebunden. Noch einen Abstecher auf die Mole, und noch eine kleine Pause auf einer Bank in der Sonne.

Weiter geht es westwĂ€rts, zunĂ€chst hinter den HĂ€usern in bester Meerlage entlang, dann fast direkt am Wasser. An einer Stelle nach den HĂ€usern ist der Blick nach SĂŒden frei und man sieht majestĂ€tisch aber auch etwas unwirklich und bedrohlich die Abraumhalde vom Kalibergwerk bei Mesmerode. In der Ferne sieht man schon einen Höhenzug. Wir sind einhellig der Meinung. Das ist der Deister! Der erste Blick ein Mittelgebirge seit unserer ersten Etappe in Flensburg.

Der Spazierweg hier ist komplett asphaltiert und damit barrierefrei. -Besser als einige gute Radwege die ich kenne-

Beim Hagenburger Kanal -km 21- verlassen wir das Steinhuder Meer und gehen nach SĂŒden. An Fischteichen vorbei, dann wieder am Kanal entlang. Ein echt toller Spazierweg zum Abschluss in schönem Abendlicht. Der Blick auf das Auktionshaus Schloss Hagenburg ist leider etwas verschattet. Noch ein paar rechts- links Kombinationen und wir sind am Ziel.

Ca 17 Uhr. P bringt uns noch nach Otternhagen und es geht wieder nach Hause, wo ich um 20 Uhr eintreffe.

Über 5 Stunden insgesamt heute fĂŒr An- und Abfahrt incl Transport zwischen Wanderziel und -start. Sehr nervig. Einzeletappen gehen echt nicht mehr…