Am Wanderstart. Das k├Ânnte rutschig werden!

Am Wanderstart. Das k├Ânnte rutschig werden!

Auch keine optimale Wanderbedingung aber Sonnenschein

Auch keine optimale Wanderbedingung aber Sonnenschein

Wandermarkierungen an der Ziegenbuche

Wandermarkierungen an der Ziegenbuche

Runter nach Bad M├╝nder

Runter nach Bad M├╝nder

Bad M├╝nder Altstadt l├Ąsst der E1 aus :-(

Bad M├╝nder Altstadt l├Ąsst der E1 aus ­čÖü

Gasthaus Bergschmiede. Sieht sehr gem├╝tlich aus!

Gasthaus Bergschmiede. Sieht sehr gem├╝tlich aus!

Treibjagd, Lebensgafahr! Ist hier der Weg f├╝r uns zu Ende?

Treibjagd, Lebensgafahr! Ist hier der Weg f├╝r uns zu Ende?

E1 trifft E11 an der Hohen Egge

E1 trifft E11 an der Hohen Egge

Glatter Weg f├╝r E1 und E11

Glatter Weg f├╝r E1 und E11

S├╝ntelturm

S├╝ntelturm

Getauschte Wegf├╝hrung? Aufpassen!

Getauschte Wegf├╝hrung? Aufpassen!

Ankunft in Hameln im Abendlicht

Ankunft in Hameln im Abendlicht

Hameln bei Nacht

Hameln bei Nacht

Zu unserer geplanten Doppeletappe starten wir wieder sehr fr├╝h in Hamburg.

Bevor es wirklich mit dem Wandern losgeht, noch ein kleiner Fr├╝hst├╝cksstopp mit Auto in Springe beim B├Ącker vom E-Center an der Osttangente.
Gest├Ąrkt wird ein Parkplatz gesucht. M├Âglichst auf direktem Weg zwischen Springe Bahnhof und dem Wanderstart an der Deisterpforte. Eine Seitenstra├če von “Zum Ebersberg” passt und los gehtÔÇÖs.
W├Ąhrend der Fahrt waren es noch knapp unter Null jetzt eher dr├╝ber. Vielleicht maximal 5┬░C, daf├╝r sonnig. Die Wohnstra├če geht ganz sch├Ân steil rauf bis zur Deisterpforte. Hier treffen wir den E1 wieder.
Der Weg wendet sich nach Westen und l├Ąuft an der S├╝dseite des Deisters entlang. Eigentlich recht sch├Ân, man muss aber wegen teils gefrorenem Restschnee -vom unerwarteten Wintereinbruch der letzten Tage hier- h├Âllisch aufpassen.
Nach knapp 5km erreichen wir die Ziegenbuche und der E1 knickt ziemlich direkt nach S├╝den ab, der glei├čenden Sonne entgegen.

Hier folgen wir geradeaus dem alsphaltierten Querlandweg nach Bad M├╝nder. Das sch├Âne Zentrum mit Kirche und Fu├čg├Ąngerzone, l├Ąsst der E1 leider rechts liegen. Bei km 7 noch mal kurz bei Penny rein, Verpflegung holen. Und weiter geht es nach S├╝den, ├╝ber die Hamel und dann rechts die S├╝ntelstra├če weiter nach Westen. Ziemlich unspektakul├Ąr und trotz des sch├Ânen Wetters hinterl├Ąsst Bad M├╝nder und die Wegf├╝hrung hier keinen guten Eindruck.
Gerade au├čerhalb von Bad M├╝nder, ungef├Ąhr bei km 9, verlassen wir endlich die langweilige Landstra├če und es geht an der Nordostseite rauf auf den S├╝ntel. Trotz glitschiger Bodenbeschaffenheit dank Schnee und Eis kommen wir ganz gut voran und erreichen nach einem Kilometer das Gasthaus Bergschmiede. Eine Einkehr wird noch nicht ben├Âtigt und so wollen wir weiter.

Allerdings versperrt uns eine Flatterband mit Schild ÔÇ×Vorsicht Treibjagd: Lebensgefahr!ÔÇť den Weg. Wir erkundigen uns noch in der Wirtsstube und bei auff├Ąlligen Passanten mit Camouflage-Warnwesten. Letztere wissen bescheid und teilen uns freundlich mit, dass ab 13 Uhr nicht mehr geschossen wird. Bedeutet f├╝r uns nur eine halbe Stunde Wartezeit und so kehren wir doch noch auf einen Kaffee in die Bergschmiede ein.

P├╝nktlich um 13 Uhr starten wir durch die Absperrung weiter nach Westen auf dem vereisten Forstweg. Im weiteren Verlauf treffen wir ca ein Dutzend J├Ąger, die aus dem Wald kommen oder am Weg stehen. An ein paar Stellen verl├Ąsst der E1 den Forstweg und wir k├Ânnen auf urigen Pfaden durch den Wald stapfen. Das ist etwas netter.
Schon nach recht kurzer Zeit ├╝berqueren wir die Jagdabsperrung auf der anderen Seite und es ist uns nichts passiert. Juchei!
Etwa bei km 14 erreichen wir den S├╝ntelturm auf der Hohen Egge- Das GPS zeigt 450m ├╝NN (offiziell 440m), h├Âher als der Br├Âhn auf dem Deister (405m). Also der neue h├Âchste Punkt seit D├Ąnemark.

Wieder Einkehrm├Âglichkeit. Aber wir haben ja schon in der Bergschmiede gesessen. Also nach diesem doch anst├Ąndigen Anstieg nur kurz Wasser trinken, Br├Âtchen auf die Faust und┬á bergab nach S├╝den. Ab hier geht der E1 gemeinsam mit dem von Norden kommenden E11 zusammen.
Es geht nun wieder auf einem vereisten Forstweg nach untenÔÇŽ nicht ungef├Ąhrlich aber wir gehen und rutschen sicher weiter bis nach Unsen.
In Unsen ├╝berqueren wir die Landstra├če L 423 und gehen die Stra├če Ortsfeld fast 1 km nach S├╝den.
Endlich biegt der E1 wieder links in einen Feldweg ab. Jetzt zum Schweineberg. Es geht wieder ganz sch├Ân bergauf, der Gipfel wird aber nur gestreift und es geht bald wieder runter zur Heisenk├╝che. km 21.

Hier unten kreuzen wir wieder eine kleine Ortsstra├če. Eine Beschilderung weist uns auf eine angeblich getauschte Wegf├╝hrung von E1 und E11 auf dem Weg nach Hameln hin. Wir sind also im weiteren Verlauf besonders aufmerksam bemerken aber keine Auff├Ąlligkeiten.
Und noch einmal geht es wieder bergauf. Zum Baseberg. Eigentlich, dachten wir der Schweineberg sei der letzte Anstieg vor Hameln, aber der Baseberg will es noch mal von uns wissen und treibt das GPS noch mal auf 222m ├╝NN und B hat schon wieder schmerzende Knie.
Dann aber endlich runter. Wir erreichen Hameln ├╝ber ein Wohngebiet. Die Abendsonne treibt ihr h├╝bsches Spiel.
Nach der Fu├čg├Ąngerbr├╝cke ├╝ber die Springer Landstra├če (B217) ├╝bersehen wir eine etwas versteckte E1 Ausschilderung aber wir merken es schnell. Und biegen doch noch nach Westen ab und gehen in die Deisterstra├če. Dort ersp├Ąhen wir einen Lidl und entscheiden uns dort f├╝r den morgigen Sonntag gleich verpflegungstechnisch einzudecken.
Weiter von der Deisterstra├če nach S├╝den in die Kreuzstra├če und vor dem Bahnhofsplatz an der Kaiserstra├če verlassen wir den E1 und gehen zu unserer Pension in der K├Ânigsstra├če. Gerade mal 160 m entfernt.
Dort erst mal ankommen chillen und duschen. Und Abendessen? Wir machen uns ohne Rucksack wieder auf die Socken und gehen in die 1,5km entfernte Altstadt. Die scheint wie ausgestorben, doch der Schein tr├╝gt etwas. In von uns angesteuerten Restaurationen sind alle Tische belegt.
Wir finden in einer Seitenstra├če aber noch einen netten Italiener -La Fontana- und kehren dort ein.
Ich rufe meine Tante im nahen Hessisch Oldendorf an ob sie Lust hat sich mit uns zu treffen. Wir sind kaum mit dem Essen fertig da sind Onkel- und Tantchen auch schon da und gesellen sich zu uns. Anschlie├čend gibt es f├╝r uns fu├člahme Wanderer noch eine ganz ganz kurze Stadtf├╝hrung mit M├╝nster M├╝nsterbr├╝cke, Weserinsel, Knasthotel, Redenhof und Rattenf├Ąngerhalle… Ein sehr sch├Âner Abend!
Nachdem wir die beiden verabschiedet haben, schlurfen und humpeln wir zur├╝ck zu unserem G├Ąstehaus und setzen uns noch kurz dort aufs Sofa und gehen p├╝nktlich zu Bett.
Morgen haben wir einiges vor! Es soll vormittags ├╝bel regnen und Bs Knie pfeiffen aus dem letzten Loch.