Sprung ├╝ber die Elbe

Sprung ├╝ber die Elbe

Bau einer neuen F├Ąhre in der Sietas Werft

Bau einer neuen F├Ąhre in der Sietas Werft

Ankunft in Cranz, hier sind wir richtig

Ankunft in Cranz, hier sind wir richtig

Estedeich, sehr h├╝bsch

Estedeich, sehr h├╝bsch

├ťber die Br├╝cke weiter nach Osten

├ťber die Br├╝cke weiter nach Osten

Pankratius Kirche Neuenfelde

Pankratius Kirche Neuenfelde

Wanderschnecken

Wanderschnecken

Nackte Nymphe?

Nackte Nymphe?

Der Weg...

Der Weg…

...ist staubig, geradeaus und weit

…ist staubig, geradeaus und weit

Nichts los im Moorkrug

Nichts los im Moorkrug

Kleingartenidyll mit Natodraht

Kleingartenidyll mit Natodraht

Fischbek, wir sind hier!

Fischbek, wir sind hier!

Verschiedene Schreibweisen

Verschiedene Schreibweisen

Der Heidschnuckenweg f├╝hrt meist parallel zum E1. Mal schauen wie oft wir ihn  auf dem Weg nach Celle begegnen.

Der Heidschnuckenweg f├╝hrt meist parallel zum E1. Mal schauen wie oft wir ihn auf dem Weg nach Celle begegnen.

Gute Ausschilderung

Gute Ausschilderung

Wundersch├Âner Weg in der Fischbeker Heide

Wundersch├Âner Weg in der Fischbeker Heide

Die Grenze Hamburg - Niedersachsen

Die Grenze Hamburg – Niedersachsen

E1 Marker mit untertriebenen KM Angaben

E1 Marker mit untertriebenen KM Angaben

Ein langer Weg durch die gr├╝ne H├Âlle

Ein langer Weg durch die gr├╝ne H├Âlle

Ganz kurze Rast auf Sparkassenb├Ąnken gleich beim Abzweig Emsen

Ganz kurze Rast auf Sparkassenb├Ąnken gleich beim Abzweig Emsen

Kurz vor Steinbeck (Buchholz) noch mal F├╝├če hoch.

Kurz vor Steinbeck (Buchholz) noch mal F├╝├če hoch.

Buchholz, yes!

Buchholz, yes!

Nanu, ein neues E1 Emblem?

Nanu, ein neues E1 Emblem?

Der E1 durch den Stadtwald Buchholz

Der E1 durch den Stadtwald Buchholz

Stadtpark Buchholz

Stadtpark Buchholz

Zielbahnhof Buchholz

Zielbahnhof Buchholz

Wir treffen uns um kurz vor halb neun unten bei der F├Ąhre Blankenese – Cranz. Wetteraussichten: Bis zu 20┬░C, Sonne satt. Nicht zu hei├č nicht zu kalt: Perfektes┬áWanderwetter.

 

Leider ist die F├Ąhre am Wochenende nicht in der HVV Tageskarte enthalten. So werden noch einmal 4ÔéČ pro Nase f├Ąllig.

 

Ein leichter┬áUnmut breitet sich wieder aus, da wir ja wieder ein Verkehrsmittel benutzen m├╝ssen, also nicht selbst gehen. Die ├ťberfahrt ├╝ber die Elbe bei diesem Wetter oben an Deck und vor allem das letzte St├╝ck auf der Este bis zum alten F├Ąhranleger Cranz macht durch die tollen Perspektiven vom Wasser aus aber alles wieder gut.

 

-├ťbrigens: Der NDR hat am 18.06.2012 einen Bericht dieses┬áAbschnitts verfasst. Hier der Link.

 

Schon 4km auf dem E1 ohne ├╝berhaupt gewandert zu sein steigen wir aus der F├Ąhre. Wir gehen ein kleines St├╝ck auf dem schicken Estedeich bis zum alten Estesperrwerk wo wir die Este Richtung Osten ├╝berqueren.

 

Es geht den Neuenfelder F├Ąhrdeich entlang. An der Sietas Werft vorbei, die wir eben noch vom Wasser aus betrachtet haben, bis Neuenfelde. Nach der St. Pankratius Kirche knickt der E1 nach S├╝den ab und verl├Ąuft am Arp-Schnitger-Stieg bis zur Nincoper Stra├če. Dort geht es weiter nach S├╝den in den Nincoper Moorweg. Wir machen eine Fr├╝hst├╝ckspause auf einer Bank hinter einem Obsthof.

 

Der Weg ist staubig verl├Ąuft stur geradeaus und die Sonne brennt. So stelle ich mir einen Weg in Spanien vor.

 

Nach schier endlosen 2km biegt┬áder E1┬áendlich in den Neuenfelder Hinterdeich nach Osten ab. Hier sind viele Radfahrer vor allem Rennr├Ąder und Pedelecs unterwegs.

 

An einer kleinen Br├╝cke ├╝ber Moorwettern wendet sich der E1 wieder nach S├╝den. Es geht auf sandigen Pfaden in die “Dritte Meile”. W├Ąre das Wetter nicht so perfekt┬áw├╝rde man den Weg eher┬áals trostlos empfinden. Auch die geschlossene Gastst├Ątte Moorkrug strahlt eine gewisse┬áTristesse aus.

 

Kleiner Lichtblick ist eine ├Ąltere Dame die im Vorgarten ihres “Hexenh├Ąuschens” einen Gartenflohmarkt betreibt und uns Wanderer gleich einl├Ądt. Wir haben aber aus H├Ąnsel und Gretel gelernt und wandern┬álieber weiter.

 

Es folgen ein paar recht unbelebt wirkende Kleing├Ąrten und┬áwir ├╝berqueren die Bahn in Fischbek. Nat├╝rlich wieder an der (Cornelius)Kirche vorbei und dann zur B 73.

 

Wir w├╝rden hier jetzt gerne eine kleine Erfrischung oder einen Snack zu uns nehmen, aber es gibt hier nichts gastronomisches.

 

Wir wandern also weiter nach S├╝den den Scharlbarg hoch und erreichen die Fischbeker Heide am Wandererparkplatz. Die n├Ąchste Bank in der Fischbeker Heide ist unser Mittagspausenplatz.┬áEtwas merkw├╝rdig f├Ąllt uns auf, dass an vielen Stellen die Heide “abrasiert” ist. Vermutlich gibt es zu wenige Heidschnucken, die diese Aufgabe nat├╝rlicherweise ├╝bernehmen w├╝rden…

 

Der Weg durch die Fischbeker Heide ist wundersch├Ân! Es ist etwas h├╝gelig, kurvig und abwechslungsreich. Mehrfach bieten sich sch├Âne Aussichten. Auch┬ázur├╝ck nach Hamburg. Unglaublich wie weit das schon weg ist. Da waren wir doch gerade erst.

 

Kurz nach dem Segelflugplatz ist die Grenze nach Niedersachsen mit Holzpfl├Âcken markiert. Der E1 geht in s├╝ds├╝d├Âstlicher Richtung mit viel auf und ab immer an der Grenze entlang bis zur Waldsiedlung Tempelberg. Hier verlassen wir Hamburg und sagen Tsch├╝s!

 

Nach etwa 56km in unserer Heimatstadt starten wir nun in Neu Wulmstorf, Niedersachsen.

 

Der Weg f├╝hrt durch waldiges Gebiet nach S├╝den. An einem Getreidefeld machen wir eine weitere Rast und finden einen Cache. Unsere Wasservorr├Ąte sind leider schon fast aufgebraucht.

 

Nach insgesamt 4,5 km in Niedersachsen erreichen wir den Karlstein. Leider hat es sich etwas bezogen und es nieselt ganz leicht.

 

Wir ├╝berqueren die Rosengartenstra├če wo (ausschlie├člich!) im Sommer der Heideshuttle Bus umsonst Transportm├Âglichkeit bietet.

 

Weiter geht es durch den Wald aber auf etwas zu breiten Wegen und viel zu geradeaus. Es zerm├╝rbt doch ziemlich, wenn man kilometerweit den Weg sieht.

 

Eine kleine Minirast an einer Doppelbank bei jetzt wieder etwas offenerem Gel├Ąnde und wir checken mal wie weit wir noch m├╝ssen. Und es sind nur noch 130m bis wir den E1 nach der Etappenplanung nach Emsen verlassen m├╝ssen.

 

Es ist aber erst 16 Uhr und der Bus f├Ąhrt erst 17:45h. Tja nach langem hin und her und sogar schon 550m Richtung Emsen entscheiden wir uns doch das Wagnis bis Buchholz weiterzugehen. Es besteht ja die Hoffnung,┬ádass wir noch deutlich vor dem┬áBahnhof (von hier 11km) noch einen Bus erwischen.

 

Wir gehen also weiter und ├╝berqueren die A1 an der Br├╝cke zwischen Buchholzer Dreieck und Abfahrt Rade. Diese Br├╝cke habe ich wohl schon zig mal gesehenen und unterfahren aber noch nie ├╝berquert.

 

Nach der Autobahn f├╝hrt uns der E1 auf einen etwas bl├Âd zu gehenden Ger├Âllabschnitt. Zum Gl├╝ck nur 500m dann geht der Weg wieder fast schnurstracks nach S├╝den durch den Stuvenwald. Schier endlose 2,7km geradeaus. Dann geht der Weg nach Osten, es nieselt wieder und wird auch langsam k├Ąlter. Wir erreichen Buchholz durch den Ortsteil Steinbeck. Hier ├╝berqueren wir die B 75 und steuern die n├Ąchste Bushaltestelle an. “Sonn- und Feiertag, kein Betrieb” Samstags auch nicht.

 

Verzweiflung macht sich breit. Glieder und F├╝├če schmerzen schon und nur P ist noch wirklich fit. Es hilft nichts als weiter dem E1 folgen in Hoffnung auf eine etwas urbanere Buslinie.

 

Wir ├╝berqueren die Steinbach und gehen an Wiesen vorbei und durch ein kleines Waldst├╝ck in ein Wohngebiet. N├Ąchste Bushaltestelle am Steinbecker M├╝hlenweg. Hier f├Ąhrt┬áder Bus immerhin Samstags. Aber Sonntags? Keine Chance. Unsere Hoffnungen schwinden.

 

Also weiter die Stra├če entlang bis zum Stadtwald.

 

Der Stadtwald ist ein echter Wald, kein Park. Erinnert mich etwas ans Raakmoor in Hamburg. Der E1 f├╝hrt mitten hindurch etwa 750m bis zur Waldschule. Von dort die Parkstra├če entlang durch den winzigen Stadtpark.

 

Wieder eine Bushaltestelle, wieder kein Sonntagsbetrieb. “Kann doch nicht sein! Mitten in Buchholz!” Jetzt ist schon alles egal. Durchhalten ist angesagt. Kein Kilometer mehr bis zum Bahnhof.

 

Nach fernm├╝ndlicher Privatfahrplanansage f├Ąhrt der n├Ąchste Zug nach Hamburg um 19:19h. Eine sch├Âne Zeit. Den schaffen┬áwir. Ziehen sogar noch Getr├Ąnke aus dem Automaten. Kiosk, Caf├ę am Bahnhof? Nat├╝rlich┬ázu!

 

Der Metronom fetzt in sensationeller Zeit nach Hamburg. Toll! Kein Wunder das die Immobilienpreise in Buchholz die h├Âchsten der Region sind.

 

Puh, das war sehr anstrengend. 37km rein gewandert mit allen Schlenkern. Aber┬áBuchholz als Startpunkt f├╝r die kommende Etappe ist schon ein Riesenvorteil gegen├╝ber Emsen-Stuvenwald…