Tag 3 von 4:

Planung
Gasthaus zur Linde liegt direkt am E1. Wir k├Ânnen also los wann wir wollen. Die Etappe ist sch├Ân kurz, so dass eventuelle Beschwerden heute etwas gepflegt werden und der Schwerpunkt auf Erholung liegt. Seit Marsberg folgen wir nun gleichzeitig den mit X16 markierten Kaiser Otto Weg. Es geht durch Benkhausen, Schweinsb├╝hl und Deisfeld. Sp├Ątestens ab Rattlar sind wir im Sauerland (Das Land der tausend Berge) angekommen.
Nun ist es nicht mehr weit zum Etappenende in Schwalefeld. Dort verlassen wir den E1 f├╝r heute zur Jugendherberge Willingen ganz im S├╝den von Schwalefeld. Hier sch├Âpfen wir noch einmal Kraft f├╝r die letze Etappe.

E1-40-01

Adorf Kirche. E1 nach rechts

E1-40-02

Raus aus Adorf in der Sonne

E1-40-03

K├╝he aus der Luft fotografiert?

E1-40-04

Machen wir gern!

E1-40-05

Die H├Âpper rocken!

E1-40-06

Im Adebarschritt durchs Tretbecken hinter Benkhausen

E1-40-07

urige Br├╝cke

E1-40-08

Immerhin steht hier Nordsee Bodensee

E1-40-09

Schweinsb├╝hl heisst uns willkommen

E1-40-10

Berg mit passender Glatze zum Rodeln?

E1-40-11

eine 250 Jahre …

E1-40-12

… alte Eiche …

E1-40-13

… spendet uns Schatten.

E1-40-14

Bank am Deisfelder Teich

E1-40-15

Herbstf├Ąrbung bei Hochsommerhitze

E1-40-16

Eberesche

E1-40-17

Regen

E1-40-18

Aunahmsweise nicht

E1-40-19

Angekommen!

Gut ausgeschlafen geht es aus unserem Dreibettzimmer um 7:30 Uhr in den Speisesaal. Nach ausgedehntem Fr├╝hst├╝ck stehen wir kurz nach 9 wanderbereit vor dem Gasthaus. Der E1 f├╝hrt die Hauptstra├če durch Adorf. Wir verlassen an der Flechtendorfer Stra├če f├╝r Verpflegung noch einmal den E1 und kaufen bei Netto f├╝r den Tag ein. Wieder zur├╝ck die Hauptstra├če weiter nach S├╝den und wir ├╝bersehen wieder einen E1 Abbiegehinweis. Also umgedreht und in die Stra├če Sch├Âne Aussicht und raus aus dem Dorf. Es sind zwar erst 22┬░C aber wir m├╝ssen erst mal einen sonnigen Abschnitt nehmen. Um den Rottenberg herum und s├╝dwestw├Ąrts hinab ├╝ber den kleinen Aarbach runter nach Benkhausen. An einer Hofeinfahrt stehen Bank und Tisch mit ÔÇ×Mach mal PauseÔÇť wie f├╝r uns bereit und wir nehmen die Gelegenheit zum Trinken wahr.
In der Mitte von Benkhausen, vor der Br├╝cke ├╝ber die Rhene, h├Ârt man Musik und ein paar Jugendliche stehen im Schatten mit Bier. Sie winken lustig. Wir winken zur├╝ck und grinsen. Da laden die uns doch tats├Ąchlich zum Bier ein. Wie nett ist das denn? Wir kommen ins Gespr├Ąch und erfahren einiges ├╝ber die ÔÇ×H├ÂpperÔÇť, wie sich die Benkhausener nennen, und sind sehr beeindruckt der Freundlichkeit und Offenheit mit der wir hier Empfangen werden. Die H├Âpper scheinen ebenfalls etwas beeindruckt von unserem Wanderprojekt und dass wir in vierzig (Wander-)Tagen durch halb Deutschland gewandert sind. Also allerbeste Gr├╝├če aus Hamburg an die Benkhausener Dorfjugend!
Wir m├╝ssen weiter. Beschwingt flanieren wir durch das kleine Nest. Es geht an der H├Âpperm├╝hle vorbei. Nun verstehen wir einiges. Doch der Freude nicht ist noch noch nicht Genug. Kurz nach dem s├╝dlichen Ortsausgang gibt es wieder einen Rastplatz mit Kneipp-Tretbecken das wir sofort nutzen. Eigentlich machen wir momentan mehr Pause als wir wandern: Herrlich!
Nun aber weiter. Es geht auf Feldwegen 4km weiter bis Schweinsb├╝hl. Immer wieder bieten sich sch├Âne Aussichten. Nach Schweinsb├╝hl ist es Zeit f├╝r eine gro├če Mittagspause. Unter einer 250 j├Ąhrigen Eiche finden wir daf├╝r einen perfekten Platz mit B├Ąnken und Tischen.
Weiter geht es nun in einer Kurve wieder nordw├Ąrts nach Deisfeld. Davor liegt noch ein netter Teich mit Rastplatz den wir aber nicht (lange) nutzen.
Hinter Deisfeld f├╝hrt der Weg nach Westen und das Gel├Ąnde steigt wieder merklich an.
Wir befinden uns nun auf etwa 600m ├╝NN und im Norden sieht man schon Regen. Es ist recht dr├╝ckend bei 33┬░C in diesem offenen Gel├Ąnde. Aufquellende Wolken deuten Gewitter an. Noch eine Trinkpause in einer Schutzh├╝tte und wir wandern weitere 4km westw├Ąrts. Zum Gl├╝ck ab jetzt im Wald. Nach Rattlar geht es nun recht unvermittelt steil herunter. B wird wieder langsamer. In Rattlar ist nix los. Wir m├╝ssen aus dem Ort kurz ungem├╝tlich an der Landstra├če nach oben steigen bis es immerhin auf einem extra Fu├čweg aber recht unangenehm steil nach Schwalefeld, unserem heutigen Ziel geht.
Die Jugendherberge Willingen in Schwalefeld liegt etwas abseits vom Weg. Da sind noch mal 600m extra drin. Ansonsten war die Etappe mit 21km heute eine der k├╝rzeren. Beim Einchecken kurz vor 18 Uhr bricht ein Unwetter los. Perfektes Timing. Wir warten den Regen bei einem Wanderbier aus der Rezeption ab und gehen anschlie├čend auf unser Zimmer, duschen, chillen Reste essen.
Danach ├╝berlegen wir aufgrund der Tipps vom Gastwirt aus Adorf und auch der Dorfjugend aus Benkhausen noch einen Trip per Bus ins Nachtleben von Willingen zu unternehmen. Einen Bus zur├╝ck g├Ąbe es dann allerdings nicht und das hie├če Taxi f├╝r den R├╝ckweg.
Naja, wir sind eh zu alle und wollen auch nicht ├╝bern├Ąchtigt in die letzte Etappe starten. Also noch ein letztes Bier von der Rezi zur Feier des Tages: Bergfest und ├╝ber 1000 km auf dem E1 gewandert! Ab in die Federn.