Tag 4 von 4:

Planung:
Heute von der Fuchskaute immer gem├Ąchlich bergab. ├ťber Hof, Nisterau und Bad Marienberg. Letztes Highlight ist der gro├čen Wolfstein. Dann geht es stetig runter ins Nistertal, wo wir das Auto abgestellt haben.

Gut ausgeschlafen stehe ich um 7 Uhr auf und mache mich langsam fertig. Meine Kollegen r├Ąkeln sich auch schon. Fr├╝hst├╝ck ist hier leider erst um 8:15 Uhr. Wir warten an der T├╝r des Speisesaals mit ein paar ebenfalls ungeduldigen Kindern auf Einlass.
Die Tische sind alle mit Namensschildchen versehen. Wir suchen eine Weile bis wir unseren zugewiesenen Tisch finden, dann begeben wir uns ans Buffet und bedienen uns. Als wir gerade sitzen und anfangen wollen, wird ein Begr├╝├čungs- und Dankesgebet gesprochen. Alle stehen, au├čer uns. Erst danach bildet sich eine Schlange am Buffet. Etwas peinlichÔÇŽ.aber es scheint uns keiner schief anzuschauen.
Um 8:40 Uhr sind wir fertig und verlassen den Saal. Wir machen uns wanderbereit, zahlen und bedanken uns an der Rezeption f├╝r die ├ťbernachtungsm├Âglichkeit in dieser sch├Ânen Anlage. -P war ja gestern abend sogar noch kurz schwimmen!-
Der nette FSJler Jonas bringt uns wieder zur Fuchskaute. Herzlichen Dank nochmal an dieser Stelle.

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E1 Info an der Fuchskaute

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Salzburgerkopf Skih├╝gel

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Sch├Âne Ausblicke bei Hof

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Ham’ se ma’ geritten?

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Basalt in Hof

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Magischer Teich an der schwarzen Nister

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Basaltw├Ąnde an der schwarzen Nister

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Basaltwand mit Markierung in Bad Marienberg

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Basalt in Bad Marienberg

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Wolfstein mit B-Wolf

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Fuhrbergfeeling

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Bl├╝mchenwiese

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Fuhrbergfeeling Nr2 Richtung Unnau

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Immer gut markiert

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Leerer Albrechstbrunnen in Unnau

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Sch├Âner Feldweg nach Richtung Erbach. Gewitter kommt noch

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Etappenziel Hirtscheid: Das letzte Foto

Kurz nach neun stehen wir also wieder an der Fuchskaute und nehmen ein gro├čes Wanderschild wahr, dass auch den E1 zeigt. Der f├╝hrt hier eigentlich aber nicht direkt vorbei.
Wir marschieren wieder den sch├Ânen Wiesenweg die 500m zur├╝ck nach Norden, zum letzten blauen E1 Aufkleber. Wiedermal Sonnenschein bei 24┬░C. Aber f├╝r nachmittags sind Gewitter angek├╝ndigt.
Hier geht es nun zun├Ąchst nordw├Ąrts links am Wald vorbei auf einem Wiesenweg. Auf die erste potenzielle Pausenbank setzt sich direkt vor uns ein Wanderp├Ąrchen. Ob die auch den E1 gehen? Vermutlich eher nicht.
Der Weg schwenkt etwas nach Westen und ist nun befestigt. Bei km 2 biegen wir falsch nach links ab. Wieder nicht genau auf die Symbole geachtet. Ist aber kein gro├čer Umweg.
Es geht zwischen L├Âhnfeld und Willingen hindurch ├╝ber die Landstra├če. Danach einen kleinen H├╝gel hinauf. Dort biegt der Weg dann scharf links ab. Also fast direkt nach Westen. Wir kommen nach Bretthausen. Nicht viel los.
Weiter westw├Ąrts. Wir ├╝berqueren abermals die B 54. Danach m├╝ssen wir kurz parallel zu Landstra├če nach Norden gehen, bis es wieder nach Westen zum Salzburger Kopf hochgeht. Der Salzburger Kopf ist ein Anf├Ąnger-Skih├╝gel. Wirkt bei der Sommerhitze irgendwie unvorstellbar. Oben eine ganz kurze Trink- und Apfelpause. Wir haben nun 29┬░C im Schatten. Die letzten Tage wehte meist ein laues L├╝ftchen zur K├╝hlung. Heute ist es eher stickig und schw├╝l.
Weiter nach Westen. An Blumenwiesen und Windr├Ądern vorbei. Wir genie├čen sch├Âne Ausblicke ├╝ber gr├╝ne Landschaft und wandeln durch h├╝bsche Alleen. Es geht sich sehr angenehm und meist ganz leicht bergab.
Kurz nach hab zw├Âlf erreichen wir Hof. Hier soll es einen Kebapladen geben, den wir zur ersten gr├Â├čeren Pause angepeilt haben. Der Laden hat aber zu. Wir schlendern weiter, ├╝berqueren die schwarze Nister und kehren dann, etwas abseits vom E1, bei der Hofer M├╝hle ein. Zweimal Salat und einmal Pommes. -Die Fleischlappen am Nachbartisch sehen gigantisch aus.-
Zur├╝ck zum E1 und weiter nach Westen. Seit der Mittagspause sind uns verst├Ąrkt Segelflieger aufgefallen. Hof hat einen kleinen Flugplatz der gerade gern von Westen angeflogen wird.
Wir n├Ąhern uns erneut einer gro├čen Landstra├če. Der B414. Leider m├╝ssen wir eine Weile nebenher gehen und ausgerechnet jetzt entscheiden sich ein paar laute Motorrad- und Cabriofahrer zu riskanten und noch lauteren ├ťberholman├Âvern.
Bei km 11,5 k├Ânnen wir endlich die Landstra├če queren und eine Schleife duch den nahen Wald machen. Nun geht es bergab nach S├╝den und wir erreichen Nisterau. Ebenfalls ein Nest. Am Ende des Dorfes scheinbar eine Hippie-Villa. Mit H├╝hnern im Garten.
Ab jetzt geht es nun wieder ins Gr├╝ne. Zu unserer linken pl├Ątschert die schwarze Nister. -Schwarz, so lernen wir an einem Schild, wegen der Kohle.- Ein sch├Âner Weg. Sogar eine kleine H├Âhle gibt es zu bestaunen.
Nach der n├Ąchsten Biegung kommt zur linken ein kleiner Teich, der vollst├Ąndig von Felsw├Ąnden umgeben ist. Wow! Eine fast magische Aura liegt auf diesem Ort. Auf dem folgenden Teilst├╝ck scheint alles wie verzaubert und es herrscht eine tropische Temperatur und Luffeuchtigkeit. Da Finale erwartet uns nach ├╝berqueren einer Holzbr├╝cke ├╝ber die Nister. Hier stehen wir in einem von Basaltw├Ąnden eingeschlossenen Talkessel. Ein toller Platz! Finden wohl so einige, denn leider liegt hier auch etwas M├╝ll herum.
Es bleibt sch├Ân. Immer an der schwarzen Nister die nun rechts von uns flie├čt.
Irgendwann ist aber auch der sch├Ânste Weg vorbei und an einem Sch├╝tzenhaus gehen wir┬á nun wieder auf Asphalt weiter bis Bad Marienberg. Dort an der Haupstra├če nocheinmal ├╝ber die schwarze Nister und gleich danach einen kurzen steilen Fu├čweg rechts hoch zur Marienquelle. Oben angekommen gehen wir nordw├Ąrts durch den Ort. Bad Marienberg ist etwas gr├Â├čer als die zuvor durchquerten Nester. An der Europastra├če biegen wir noch auf ein Kaltgetr├Ąnk in die Hubertusklause ab.
Wir gehen weiter die Langgasse nach Norden. ÔÇ×Unter den EichenÔÇť geht es links rein und bei einem kleinen Gewerbegebiet (wie auch anders) geht es wieder in den Wald und leicht bergauf. Aus dem Fabrikgeb├Ąude nebenan f├╝hrt ein fettes offenes (Ausfluss?)Rohr auf den Weg. Da m├Âchte ich nicht stehen wenn ‘was raus kommt!
Nun kommt die letzte Attraktion des Tages: Der Der gro├če Wolfstein. Nach allem was wir auf den letzten Tagen gesehen haben, hat es der Stein schwer uns noch vom Hocker zu rei├čen. Naja, ganz nett und eine kleine Pause wert sagen wir uns.
Den kleinen Wolfstein l├Ąsst der E1 dann lieber ganz aus und macht einen Bogen nach Nordwesten. Bei km 20 biegt der Weg dann nach S├╝den ab und es geht 1,2km bolzengeradeaus. Das gute alte ÔÇ×FuhrbergfeelingÔÇť. Es kommt noch besser. Danach knickt der Weg wieder nach Westen und geht noch fast genauso weit bis Unnau.
Wir wollen uns nicht beklagen. Der Weg geht sich recht gut und es gibt sch├Âne Ausblicke. Nur eben geradeaus. Und die Bergabpassagen haben gerade etwas zu viel Gef├Ąlle, so dass es unangenehm wird. B ist auch langsam durch mit der Wanderung und f├Ąngt an zur├╝ckzufallen. In Unnau, Brunnenstra├če, am Albrechtsbrunnen steht noch eine Pausenbank, die wir nutzen. Ich schreibe unseren Followern eine SMS, dass wir voraussichtlich 17:45 an der Fuchskaute sind. Heisst noch 45min f├╝r 2,7km wandern plus 20min Autofahrt. Das k├Ânnte eng werden.
B humpelt tapfer weiter. Durch Unnau geht es unauff├Ąllig durch. Dann leider 250m gef├Ąhrlich an der Landstra├če nach S├╝den, Danach aber ├╝ber sch├Âne Feldwege Richtung Erbach. Hirtscheid ist unten im Tal schon zu erkennen. Es sieht nach Gewitter aus. Uns wird es jedoch sicher nicht mehr erreichen. Allerdings geht es mitunter unangenehm steil runter. Bs Gang sieht nicht mehr l├Ąssig aus. An der Struthof-Brennerei, m├╝ssen wir noch mal 300m an der Erbacher Stra├če entlang, bis es zum letzten Abstieg zu Bahnlinie und der gro├čen Nister nach Hirtscheid im Nistertal geht. P geht mal etwas z├╝giger voraus. Er will sich zum Fahren noch andere Schuhe anziehen und schon mal alles vorbereiten. Ich warte auf B, der sich die letzten Meter abm├╝ht. Wir ├╝berqueren die gro├če Nister ├╝ber eine kleine Fu├čg├Ąngerbr├╝cke. Ein Mann sitzt nebenan mit seinem Gartenstuhl direkt in der Furt. Bei 30┬░C kann man das mal machen.
B und ich gehen die Grabenstra├če weiter nach S├╝den bis wir bei der B├╝dinger Stra├če unser letztes E1 Symbol (der seit Freusburg im Prinzip durchweg guten, neuen Wegmarkierung) verlassen und zum Auto abbiegen.
Geschafft! Meinen Zeitplan habe ich um 10 Minuten verfehlt und gebe daher w├Ąhrend der Abfahrt noch mal unsere Versp├Ątung an I und S weiter.
An der Fuchskaute begr├╝├čen wir einander mit gro├čem Hallo und ab geht es gemeinsam nach Herdorf. Dort haben die beiden ihr Auto geparkt.
Es macht viel Spa├č, das ganze ÔÇ×Habt ihr dies und das gesehen?ÔÇť Und ÔÇ×Aber am letzten Tag, jahaaa, da kommt nochÔÇŽÔÇť Ein toller Abschluss! Viel zu schnell sind wir in Herdorf und m├╝ssen uns verabschieden. Ist ja auch noch eine lange Fahrt nach Hause.
Wir fahren noch zur Tanke, f├╝r Sprit und noch etwas Verzehrbares und dann knallt das lang erwartete Gewitter mit Starkregen auf uns nieder. Kann uns im Auto aber nicht mehr schocken.
Trotz des angek├╝ndigten ÔÇ×Horrorstaur├╝ckreisetagesÔÇť kommen wir gut durch und ich bin um 23:30 Uhr zu Hause.
Am liebsten w├Ąre ich gleich am n├Ąchsten Tag weitergewandert.